Hanna Witte

Von kleinen und großen Reisen, Entdeckungslust und Menschen

Fotografin Hanna Witte lebt heute mit ihrer Familie in Köln. Eines Tages, direkt nach dem Fotodesign-Studium hieß es: Vom Pott ins Rheinland. Eine kleine Reise, zwei Welten. Beide Mentalitäten liegen ihr. Das Ehrliche, das Geradeaus des Ruhrgebiets. Das Fröhliche, Lässige der Karnevalshochburg ebenso. Wenn sie eine Auszeit braucht, findet man Hanna Witte auf der Yoga-Matte – seit mehr als 14 Jahren macht sie aktiv Yoga. Sie kocht unheimlich gerne und liebt die Berge. Aus der kleinen Reise vom Ruhrgebiet ins Rheinland sind viele Reisen geworden. Kanada, Kroatien, Indien, England, Marokko, Österreich, über den Amazonas nach Ecuador: Die Neugier, die Entdeckungslust, ist ihr Motivator. Ob privat oder beruflich.

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bis heute auf der Reportage- und Portraitfotografie. Warum? Hanna Witte mag Menschen. So wie sie sind. Es macht ihr Spaß, mit einem Firmenportrait Einblicke in Abläufe oder Firmen mit ihren Mitarbeitern zu bekommen, zu verstehen, wie sie arbeiten und die Welt aus ihrem Blickwinkel zu sehen. Dabei lernt sie während ihrer Fotoreportagen die unglaublichsten Dinge und Menschen kennen. Mal fotografiert sie auf dem Bauernhof, mal in einer IT-Firma, dann wieder verbringt sie einen Tag in einem Haus für Demenzkranke. Als nächstes fotografiert sie in der Kanalisation, ein Firmenportrait in einer Anwalts-Kanzlei oder einem Krankenhaus. Es macht ihr Freude, Geschichten mit Bildern zu erzählen; wenn Firmen oder Organisationen sich widergespiegelt sehen, mit dem, was sie besonders macht. Hanna Witte ist es wichtig, etwas mit Wert und Emotionen zu schaffen.