Ein Grund, warum ich leidenschaftlich gerne als Yoga Fotografin arbeite, ist, dass ich immer wieder neue Seiten und Aspekte von Yoga entdecke. Yoga ist einfach grenzenlos und jeder lebt es auf seine eigene Weise. Kein Yoga-Event und Portraitshooting gleicht dem anderen. Beispiel gefällig? Gerne, denn ich durfte bereits Portraitfotos von einigen Yogalehrerinnen machen und kann sagen: So unterschiedlich wie die Yogalehrerinnen selbst, sind auch ihre Herangehensweisen und Arten Yoga zu praktizieren.
Fangen wir zum Beispiel mit Steffi Grube und Daniela Kourtidis an, die sich zu ihrem gemeinsamen Yoga Projekt “This is holy” zusammengeschlossen haben. Ihnen geht es darum eine unterstützende Community zu bilden. Bei ihren Kursen und Workshops vereinen sie moderne Yoga-Philosophie mit bewusster Lebensführung. Dabei möchten sie teilen und empfangen zugleich. Jeder soll sich wohlfühlen und als Teil der Community sehen. Daher entschieden wir uns für eine Mischung aus Portraitbildern und Yogafotos, die in entspannter Atmosphäre und authentischen Situationen und nicht im Studio entstanden. So liegen die beiden zum Beispiel relaxt in Yogahaltung auf dem Sofa oder spazieren auf der Straße, während sie sich unterhalten.

 

Daniela fotografierte ich, wie man auf den nächsten Fotos sieht, auch noch einmal bei einer anderen Gelegenheit in der Natur. Während die Fotografie für Holy von einer urbaneren Stimmung geprägt waren, entstanden die Einzelportraits von Daniela im Wald und im Yogastudio.
Grundsätzlich ist mir bei meiner Yogafotografie wichtig, die Yoga Asanas auch immer in anderen Umgebungen und Situationen zu fotografieren, damit die Bilder nicht austauschbar sind, ohne jedoch Natürlichkeit und Glaubwürdigkeit einzubüßen.

 

Eine weitere Yoga Lehrerin, die mich für Portraitfotos buchte, war Tarsia Tharun. Neben Personal Yoga und Pilates Coaching bietet sie auch integrative Atemsitzungen und Bewusstseinstraining an. Wie wichtig eine richtige Atmung ist, stelle ich auch immer wieder bei Portrait-Fotoshootings fest. Viele Menschen halten aufgrund ihrer Nervosität oder Unsicherheit die Luft an, während ich sie fotografiere. Dies ist natürlich eher kontraproduktiv, da man ihre Angespanntheit sehen kann. Dadurch, dass ich selbst Yoga praktiziere, habe ich glücklicherweise auch einiges über das Atmen und Entpsannen gelernt, was ich dann in der Portraitfotografie anwenden und an meine Kunden weitergeben kann. Auch von Tarsia erhielt ich noch einige nützliche Tipps. Die Bilder, die ich von ihr machte, zeigen sie bei Atemübungen in der Natur und persönlichem Coaching. Sie nutzt die Aufnahmen unter anderem für ihre neue Website, die von der Design Agentur vrej erstellt wurde.

 

 

Die Portraitfotos von Yoga Lehrerin Betty Sturm entstanden unter anderem auf Gut Nettehammer, deren großartige Fensterwand uns als beeindruckender Hintergrund für schöne Yoga Asanas diente. Hier stand der sportliche Aspekt im Vordergrund, da Betty unter anderem auch Yoga für Firmen als Gesundheitscoaching anbietet, was ich ebenfalls ein sehr wichtiges Thema finde. Auch diese Bilder verdeutlichen einmal mehr die Vielseitigkeit und den Facettenreichtum von Yoga Fotografie. Daher freue ich mich schon auf die nächsten spannenden Aufgaben in diesem Bereich.